Geld verdienen im Internet

Written by Florian on September 19th, 2008

Um eine Sache gleich von Beginn an klarzustellen, im Internet lässt sich zwar auf diverse Arten Geld verdienen, aber reich wird der User in aller Regel damit nicht. Bei einigen Varianten jedoch können mit ein wenig Arbeit dennoch Summen im (mindestens) dreistelligen Bereich auf das eigene Konto fließen. Die folgende Aufstellung soll einen groben Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten und die bekanntesten Anbieter darstellen – jedoch relativ wertfrei, denn letztendlich macht eben nur Erfahrung wirklich schlau.

a) Affiliate, Partnerprogramme & Co

Wer eine eigene Website oder einen Blog betreibt, kann davon profitieren, ein wenig Platz für Werbung zur Verfügung zu stellen. Durch die entsprechende Anmeldung erhält der User einen Code beziehungsweise Link zugewiesen, den es auf der Seite einzubauen gilt und schon kann es losgehen. Je nachdem um welche Form der Werbung es sich handelt, wird jeder Besucher, jeder Click oder prozentual jeder über den Link vermittelte Kauf vergütet und ab einem bestimmten Mindestbetrag auf Antrag ausgezahlt. Bezüglich der zu erwartenden Einnahmen hüllen sich die Betreiber in Schweigen, aber es dürfte wohl realistisch sein, anzunehmen, dass damit zumindest der Internetauftritt finanziert wird. Natürlich hängen sie auch stark von der Frequentierung und Qualität der Website ab, denn je mehr Besucher desto größer sind die Verdienstaussichten.

Beispiele für Anbieter: google adsense, zanox, tradedoubler, affilinet, e-bay, amazon, promarkt, weltbild

b) Meinungen und Erfahrungen

Meinungsumfragen und das Verfassen von Erfahrungsberichten werden nicht selten in einen Topf geworfen, jedoch sollte man sie unbedingt getrennt betrachten. Während bei Meinungsumfragen lediglich die persönliche Stellungnahme zu einem Produkt anhand von optimierten Bögen abgefragt und das Ganze pauschal bezahlt wird, besitzen Erfahrungsberichte nur dann einen finanziellen Wert, wenn andere sie auch lesen. Das bedeutet, sie müssen aktuell, unterhaltsam und hilfreich sein. Aus diesem Grund liegen Umfragen durchschnittlich bei ungefähr 50 Cent pro Stück und machen sich erst in der Masse wirklich bemerkbar. Ein Erfahrungsbericht dagegen kann, wenn die Leser ihn für wertvoll befinden, gut und gerne 5 Euro bringen.

Beispiele für Anbieter: ciao, yopi, opinionbar

c) Mit eigenen Texten Geld verdienen: Content-Börsen

Die wohl arbeitsintensivste Möglichkeit, aber dafür auch diejenige mit den realistischsten Verdienstaussichten, ist das Verfassen von eigenen Texten. Über sogenannte Content-Börsen können Artikel zu den verschiedensten Themen der breiten Masse zugänglich gemacht werden. Besondere Qualifikationen muss man dazu nicht vorweisen. Üblicherweise entscheidet ein Probetext oder die Anzahl positiver Bewertungen über die Einstufung des Autors und ein höheres Niveau bedeutet stets höhere Honorare. Diese können aber oft dem Markt angepasst und auf Wunsch heruntergesetzt werden. Je nach Anbieter werden die Texte frei in Kategorien eingestellt, als Antwort auf bestimmte Gesuche eingereicht oder direkt zum Verkauf angeboten. Dabei kann der Schreiber durchaus mit 1 bis 5 Cent pro Wort rechnen.

Beispiele für Anbieter: contentworld, textbroker, yoome, pbooks, xinxii, erotexotica, Text-Boerse

d) Geld verdienen durch surfen

Im Gegensatz zu Letztgenanntem wohl die einfachste Methode, um das Konto ein wenig aufzubessern. Viel mehr als im Internet zu Surfen muss man hierfür nämlich nicht leisten. Naja, außer am Anfang vielleicht, denn bevor es losgehen kann, bedarf es zuerst einer sogenannten Surbar. Diese wird vom Anbieter in der Regel kostenlos zur Verfügung gestellt. Ist sie erst einmal installiert, beansprucht sie einen Teil des Bildschirms für Werbung, sonst ändert sich kaum etwas. Selbstverständlich sind die Einnahmen entsprechend des Aufwands recht gering (ca. 1-3 Cent pro Stunde), aber wer den Pfennig nicht ehrt…….. Abgerechnet wird meist über ein Punktesystem.

Beispiele für Anbieter: Startparadies, Ipaid, Cashcrawler, Coinsworld, GigaAd, MyGeldbar, earnbar

e) Paidmails

Damit sind bezahlte E-Mails gemeint, die auf Wunsch ins heimische Postfach flattern. Klingt wieder etwas aufwendiger und ist es auch. Denn nicht allein für den Erhalt der elektronischen Post gibt es Geld (jedenfalls meist nicht), sondern erst für eine Reaktion auf Selbige. Das bedeutet im Klartext, in jeder dieser Mails findet sich ein bestimmter Link, der angeklickt werden will und zu einer Internetadresse führt. Auf dieser Homepage gilt es nun eine vorgegebene Zeit (meist zwischen 5 Sekunden und 1 Minute) zu verweilen. Ist das erledigt werden dafür Punkte gutgeschrieben, die man sich bei erreichen des Mindestguthabens auszahlen lassen kann.

Beispiele für Anbieter: yourcash, bonimail, earnstar, Euroclix, Clubmail